26 Cabrios zu Weihnachten:
Ambulante Pflege setzt auf E-Mobilität

Neu-Ulm, 17.12.2019. Pünktlich zu Weihnachten macht illerSENIO sich selbst, vor allem aber der Umwelt ein großes Geschenk. Mit Indienstnahme von 26 elektrisch betriebenen Smarts setzt der Komplettdienstleister für Senioren ab sofort dort auf nachhaltige Mobilität, wo viele Pflegedienste täglich tausende Kilometer Kurzstrecke zurücklegen: in der ambulanten Pflege, von Hausbesuch zu Hausbesuch. Die kaum zu verwechselnde Cabrio-Flotte wurde jetzt in Neu-Ulm feierlich übergeben.

Vorfreude ist die schönste Freude. Ein Ausspruch, der zur Weihnachtszeit tausende Kinder verzweifeln lässt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illerSENIO Sozialstationen können ihn derzeit gelassen hinnehmen. Zwar werden auch sie noch Monate warten müssen, ehe sie bei schönem Wetter mit geöffnetem Verdeck unterwegs sein können. Einsteigen und losfahren durften sie schon jetzt – direkt nach der feierlichen Übergabe der neuen Elektroflotte in der Neu-Ulmer Mercedes-Benz Niederlassung. Noch vor dem Jahreswechsel stellt illerSENIO damit einen Großteil der Flotte aller vier betriebenen Sozialstationen auf Elektro-Antrieb um. Die Fahrzeuge traten direkt nach Verlassen der Filiale ihren ersten Dienst an und sind jetzt an 365 Tagen im Jahr zu Kunden des ambulanten Pflegedienstes unterwegs.

42 Tonnen CO2-Ersparnis
Ein symbolträchtiger und zugleich in jeder Hinsicht sinnvoller Schritt, wie Fuhrpark-Leiter Kai Kaufmann betont: „Die Umstellung auf E-Mobilität unterstreicht exakt, wofür illerSENIO heute steht. Uns geht es aber nicht um Imagepflege. Es sind die Zahlen, die für sich sprechen.“ Jedes Fahrzeug der Sozialstationen ist, von Kunde zu Kunde, pro Jahr im Schnitt 15.000 Kilometer unterwegs. So lässt sich ganz einfach errechnen, dass sich im direkten Vergleich mit konventionellen Verbrennern eine jährliche Einsparung von sage und schreibe 42.120 Kilogramm CO2 erzielen lässt. Die Entscheidung, im ambulanten Pflegedienst auf Cabrios zu setzen, verdeutlicht daneben auch, wie selbstverständlich bei illerSENIO mit Konventionen umgegangen wird – und wie wertschätzend mit Personal. Dominik Rommel, Geschäftsführer der gGmbH dazu: „Dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstationen einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Auto verbringen, liegt in der Natur der Sache. Uns gefiel der Gedanke sehr, jeden Arbeitstag bei passendem Wetter schon mit Sonnenaufgang und einem Lächeln beginnen zu lassen – per Knopfdruck unter freiem Himmel."

Elektrisierender Moment: Schlüsselübergabe

Strom aus eigener Produktion
An den Standorten in Vöhringen und Illertissen geht illerSENIO ganz im Sinne der Umwelt sogar noch einen Schritt weiter. Der Strom für die nächtliche Aufladung der E-Smarts wird im eigenen Haus produziert. Eine große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sowie ein Blockheizkraftwerk im Keller gehen hier jeweils „Hand in Hand“. Weil die Sozialstationen ihre Fahrzeuge im Regelbetrieb ausschließlich tagsüber nutzen, ist man bei illerSENIO an sämtlichen Standorten nicht auf die kostspielige Anschaffung von Starkstrom-Ladestationen für Schnellladung angewiesen. In Vöhringen und Illertissen als auch in Senden und Weißenhorn wird über haushaltsübliche 220-Volt-Steckdosen geladen. Damit sind die elektrisch betriebenen Autos für tägliche Routen von durchschnittlich 50 Kilometern Länge problemlos einsatzbereit. Lediglich auf Routen, die deutlich mehr Reichweite erfordern, sind Fahrzeuge punktuell auch in den nächsten drei Jahren mit Benzin unterwegs. Auch sofortige Notfall-Einsätze stellen in Summe keine Herausforderung dar. Dominik Rommel: „Der Hybrid-Antrieb ist technologisch derzeit vielleicht das Nonplusultra, weil die Vorteile zweier gegensätzlicher Technologien sich hier ergänzen. Auch hier denken wir ganzheitlich, sodass sich der Hybrid-Gedanke bei uns in Gesamtbetrachtung der Flotte ergibt.“

Mut wurde Geschäftsprinzip
Unter der Flagge von illerSENIO hat der Caritasverein Illertissen es geschafft, das Thema Pflege nicht nur lokal entscheidend voran zu bringen. Ausgehend vom Illertal, wurden im Rahmen der eigenen Qualitätsinitiative Vorhaben in die Tat umgesetzt, an die sich größere Wettbewerber lange nicht heranwagten, zumindest nicht mit der gleichen Entschlossenheit. Die erste ambulant betreute Senioren-WG im Landkreis, die moderne Interpretation von Tagespflege und wegweisende Senioren- Wohnquartiere stehen dafür nur stellvertretend. In der Gesamtbetrachtung ist es vor allem die umfängliche Vernetzung ambulanter und (teil)- stationärer Leistungen, worin illerSENIO sich inzwischen eine Ausnahmestellung erarbeitet hat. Vor über 50 Jahren in Vöhringen als Pionier in der Altenhilfe gestartet, ist der Caritasverein Illertissen heute mit rund 450 Mitarbeitern und seinem lückenlosen Leistungsangebot der beiden Marken illerSENIO und illerGASTRO Leuchtturm in der Pflegelandschaft der Region Ulm/Neu- Ulm. Zwei Pflegeheime, demnächst sechs Tagespflege-Einrichtungen und fünf Sozialstationen bilden die Basis für viele ergänzende Dienstleistungen rund ums Älterwerden sowie um das Wohnen im Alter. Auch hier ist der Caritasverein inzwischen überregionaler Innovator in der Konzeption und Realisierung von Wohnquartieren speziell für Senioren.

Pressebilder
Bild 1, v.l.n.r.: 
Schlüsselübergabe in der Mercedes-Benz Filiale Neu-Ulm mit Achim Hartmann (Verkaufsleiter Pkw Neufahrzeuge NU und GD), Dominik Rommel (Gesch.ftsführer Caritasverein Illertissen gGmbH), Kai Kaufmann (Fuhrparkleiter Caritasverein Illertissen gGmbH), Sandor Lopez Guerra (Verkaufsberater Smart Neu-Ulm), Burkhardt Preuß (Verkaufsleitung Pkw Neuwagen Ulm/Neu-Ulm)
Bild 2: Das Team der illerSENIO Sozialstationen aus Vöhringen, Illertissen, Senden und Weißenhorn
Bild 3: Die neue E-Flotte der illerSENIO Sozialstation unmittelbar vor ihrer Jungfernfahrt
Bild 4: Neue Technologie: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illerSENIO Sozialstation wurden im Zuge der Fahrzeugübergabe detailliert zu den Besonderheiten der Elektrofahrzeuge im Alltagsbetrieb instruiert

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