Mit voller Kraft zurück ins Leben:

illerSENIO ist offiziell Corona-frei



Vöhringen, 11.02.2021. Der Corona-Ausbruch in den illerSENIO Caritas-Centren ist überwunden. Der Öffentliche Gesundheitsdienst bescheinigte beiden Häusern zum 29.01.2021 vollständige Corona-Freiheit. Mit weiterhin höchstem Sicherheitsniveau nähert sich illerSENIO in allen Pflege- und Betreuungsbereichen wieder der Normalität an. Bereits seit dem 11.01. sind Sozialstationen und Tagespflege wieder in Vollbesetzung in den Normalbetrieb zurückgekehrt. Für ambulante Kunden sowie für Interessierte wurde eine zentrale Hotline, insbesondere auch zu Sicherheitsfragen, eingerichtet. Ab sofort werden nun auch in der Stationären Pflege wieder regulär Neuaufnahmen erfolgen. Zugleich wird das Betreuungs- und Besuchsangebot maßgeblich ausgeweitet.

Nach inzwischen 53 Jahren Vereinsgeschichte blickt der Caritasverein Illertissen auf eine Vielzahl bedeutender Ereignisse zurück. Auch der 29. Januar 2021 wird in dieser Reihe auf Jahre hinweg herausstechen. Weniger als ein Meilenstein, sondern mehr als der größte Stein, der allen, die dem Verein nahestehen, vom Herzen fallen konnte. Es ist das Datum des ÖGD-Bescheids, der den Corona-Ausbruch bei illerSENIO offiziell als beendet erklärt. Zwar hatten eigene Reihentestungen zum Jahreswechsel schon stark rückläufige Fallzahlen ergeben. Doch bescheinigt der Öffentliche Gesundheitsdienst damit, auf Basis seiner eigens durchgeführten Testungen, sowohl dem Caritas-Centrum Vöhringen als auch dem Caritas-Centrum Illertissen offiziell das Ende des Ausbruchsgeschehens. Bewohner, Pflegepersonal und Verantwortliche werden die vergangenen acht beschwerlichen Wochen lange in Erinnerung behalten. Besonders schmerzlich natürlich jene, deren Angehörige den Kampf gegen das Virus währenddessen verloren haben.

Gleichsam hoffen alle Beteiligten nun auf eine Zeit der Normalität, ohne Covid-19. Dass diese Normalität bei illerSENIO im Corona-Frühjahr 2021 vergleichsweise früh eintreten könnte, hängt kausal mit dem erlebten Infektionsgeschehen zusammen. So deutet sich für die kommenden Wochen eine eigentümliche Situation an. Eine Situation, welche für die Verantwortungsträger zugleich eine Herausforderung im Hinblick auf einen pietätvollen Umgang im Pflegebetrieb wird. „Es gibt im Augenblick wenige Orte, wo Senioren sicherer betreut und gepflegt werden könnten als hier bei uns. Und das ist jedem klar: Der Hauptgrund dafür ist, dass der Großteil unserer Bewohner und Mitarbeiter entweder von Covid-19 genesen oder inzwischen geimpft ist. Unabhängig davon wird bei uns weiterhin sehr engmaschig getestet. Und selbstverständlich arbeiten wir konsequent nach strengsten Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen“, beschreibt Sebastian Lautenfeld, Einrichtungsleiter in Vöhringen, den Status Quo und ergänzt: „Wir haben als Komplettdienstleister nach dem Corona-Ausbruch jetzt eine besondere Bedeutung für die Region. Weil viele andere Anbieter selbst noch mitten im Infektionsgeschehen stehen oder es ihnen womöglich noch bevorsteht. Die Menschen brauchen uns, brauchen illerSENIO mehr denn je.“


Vollständiger Impfschutz für Senioren und Personal

Zentraler Faktor auf dem Weg in Richtung Normalität ist auch bei illerSENIO das Thema Impfen. Nachdem man auch hier kurzzeitig von den Lieferproblemen beim Impfstoff von Biontech-Pfizer betroffen war, konnte Ende Januar mit hoher Impfbereitschaft bei Bewohnern und Mitarbeitern ein erfreulicher Impferfolg vermeldet werden. So erhielten in Illertissen und Vöhringen am 28.01. bzw. am 31.01. sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre jeweils zweite Impfdosis. Dominik Rommel, Geschäftsführer bei illerSENIO betont, was das faktisch bedeutet: „Alle bei uns geimpften Personen haben somit zum 10. Februar den vollständigen Impfschutz. Das war im Hinblick auf unseren Umgang mit Neuaufnahmen in die Stationäre Pflege essentiell. Wir bieten allen, die jetzt in unsere Häuser einziehen nachweislich ein sehr hohes Maß an Sicherheit.“

Ein Faktor, der jetzt gleichermaßen im Bereich der Ambulanten Pflege und in der Tagespflege zählt, wo Kunden und Gäste durch den Corona-Ausbruch in den Caritas-Centren sowie des zugleich praktizierten Notfallbetriebs teilweise noch verunsichert sind. Karolin Lotz klärt ein häufiges Missverständnis auf: „Wir haben mit unseren Teams die Kolleginnen und Kollegen in den Caritas-Centren im Kampf gegen das Corona-Virus ad hoc unterstützt – ein Entschluss, den wir in dieser Situation als den einzig richtigen empfanden. Auch wenn das hieß, dass wir den Großteil unserer Kunden für einen Zeitraum von drei Wochen nicht zeitgleich versorgen konnten. Zum 11. Januar haben wir, genau nach Zeitplan, unseren Normalbetrieb mit voller Personalstärke wiederaufgenommen.“ Für die Leiterin der Ambulanten Dienste bei illerSENIO gilt es derzeit Vertrauen zurückzugewinnen bzw. neu aufzubauen, da nicht alle Kunden und Außenstehenden den Zusammenhang und die Faktenlage nachvollziehen konnten.

Um alle Fragen und Unklarheiten zu klären, wurde nun eigens eine telefonische Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 07306 / 9677-777 erhalten Besorgte und Interessierte u.a. Auskunft darüber, wie sicher es um Pflege und Betreuung nach dem überstandenem Infektionsgeschehen bestellt ist und wie das Hygiene- und Leistungskonzept von illerSENIO jetzt ineinandergreift.

Besuche und Betreuung in den Caritas-Centren

Der 10. Februar 2021 ist in vielerlei Hinsicht nun Stichtag für eine verantwortungsvolle Öffnungsstrategie in den beiden Häusern in Illertissen und Vöhringen. Zunächst, indem die Möglichkeiten für Bewohner private Besuche zu empfangen, ab dem 10.02. erheblich ausgeweitet werden. Nachdem zuletzt, unter Einhaltung definierter Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen, lediglich an bestimmten Wochentagen und mit rechtzeitiger Voranmeldung Besuche möglich waren, können diese wieder spontan an sieben Tagen der Woche erfolgen. Beide Pflegeheim-Standorte haben sich auf ein identisches Procedere festgelegt, gemäß dessen täglich zwischen 14 und 16 Uhr sowie montags, mittwochs und freitags zusätzlich zwischen 10 und 11 Uhr vor Ort Schnellabstriche angeboten werden.

Zwar gilt es weiterhin entsprechende Verhaltensregeln und Infektionsbestimmungen zu beachten, doch können nun auch Schnellentschlossene ihre Angehörigen erheblich unkomplizierter besuchen. Bewohner dürfen sich zudem auf die Wiederaufnahme des hausinternen Gottesdienstes, umfassender Betreuungsangebote sowie den Zugang zu u.a. Physiotherapie und Fußpflege freuen. Details, mit denen in Summe auch die so lange vermisste Lebensqualität peu a peu in die Pflegeheime zurückkehrt.

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